Die Musik zu „Der König der Löwen“

Musik zu "Der König der Löwen"
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Die Musik von König der Löwen ist monumental – von heißen Rhythmen und afrikanischen Klängen über bekannte Pophits bis zum Musical-Ohrwurm bietet sie eine einzigartige Mischung voller Energie und Lebensfreude. Die Ausnahme-Musik berührt das Herz, verursacht Gänsehaut und rührt zu Tränen.

Dirigent Lukas Höfling
Lukas Höfling – Dirigent Orchester „Der König der Löwen“

17 Orchestermitglieder spielen bei jeder Vorstellung live und entführen die Zuschauer auch musikalisch auf eine Reise ins Herz von Afrika. Dirigiert werden sie dabei zum Beispiel von Lukas Höfling, dem stellvertretenden Musikalischen Leiter von König der Löwen. Die klaren Harmonien, afrikanischen Gesänge und rhythmischen Melodien verschmelzen mit dem Bühnengeschehen zu einem einzigartigen Ganzen. Und das kommt bei den Zuschauern an. Höflings Platz während der Show ist genau zwischen Publikum und Bühne, von dort dirigiert er das Orchester im Orchestergraben unterhalb der Bühne. Wenn er beim großen Opening der Show auch in den Raum hinein dirigiert, bekommt er die Reaktionen des Publikums eins zu eins mit. „Das ist richtig gut! Anfangs gucken die Leute ein bisschen irritiert und wissen gar nicht, wo sie zuerst hinschauen sollen. Und dann fangen die ersten an zu Lächeln“, erzählt der 49-Jährige. „Ich bin da vorne in einer echten Luxus-Situation.“

Neben dem Orchester trommeln noch zwei Perkussionisten seitlich der Bühne in speziellen Logen – sie sind teilweise schon selbst nach Afrika gereist, um in den Dörfern mit den Menschen vor Ort zu trommeln. Insgesamt verfügt das Orchester damit über mehr als 100 Instrumente aus der ganzen Welt. Eigens für die Show wurde sogar eine 4-oktavige Marimba angefertigt, die ähnlich eines Xylophons gespielt wird. Außerdem sind 20 verschiedene Flöten im Einsatz, die alle von einer Flötistin gespielt werden. Doch das Lieblings-Instrument des Dirigenten ist die Gylli. „Sie wurde in einem südafrikanischen Dorf gebaut, ist ganz schief und krumm und hat unter den Holzplatten, die ähnlich wie bei der Marimba angeordnet sind, kürbisförmige Teile hängen, damit das Ganze einen bestimmten, hohlen Klang bekommt“, sagt Höfling. „Die Gylli haben wir jetzt seit 15 Jahren, die bekommst du nirgendwo mehr her.“

Auch Lukas Höfling ist schon seit 15 Jahren Teil der Erfolgsproduktion. Langweilig sind ihm die König der Löwen-Melodien nach all den Jahren noch nie geworden: „Es macht jeden Tag Spaß, diese Musik zu machen und mir ihr zu arbeiten, weil sie einfach so gut gemacht ist. Diese vielen Feinheiten und Klangfarben sind alle Teil eines großen Mosaiks, ich liebe das“, erklärt er und fügt hinzu: „Auch wenn wir so viele verschiedene Einflüsse haben, afrikanische, südamerikanische und asiatische, ist die Musik trotzdem total homogen. Es ist ein Gesamtkunstwerk, bei dem einfach alles zusammenpasst.“

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